ThyssenKrupp Nirosta
ThyssenKrupp
HomeSucheGlossarPublikationenSitemap

Über unsProdukteKarriereKontaktNews
 
Messetermine
Newsarchiv
Newsletter

 


News

Eleganz und Funktionalität:

ThyssenKrupp Nirosta liefert Edelstahl für innovative Sonnenschutzelemente an der Fassade des neuen ThyssenKrupp Quartiers in Essen

Bis zum Sommer soll das ThyssenKrupp Quartier fertig gestellt sein. An einem wesentlichen Element der neuen Konzernzentrale wird derzeit gearbeitet. Seit Dezember 2009 entsteht in rund fünfmonatigem Aufbau die optische Visitenkarte der neuen Hauptverwaltung in der Essener Innenstadt: die Außenhaut des Gebäudes, dessen Erscheinungsbild von den Edelstahl-Lamellen des neuartigen Sonnenschutz-Systems bestimmt wird. Die Vorrichtung vereint Funktionalität und Eleganz miteinander. „Die Lösung ist so innovativ, dass sie weltweit die erste dieser Art ist“, betont Wolfgang Greling von ThyssenKrupp Real Estate. Und beim Material für das System entschieden sich die Planer für einen Werkstoff aus dem eigenen Haus: Edelstahl von ThyssenKrupp Nirosta. „Wir haben von Beginn an gesagt: Wir wollen das, was ThyssenKrupp ausmacht, durch Architektur präsentieren. Dies ist uns beispielweise durch die Verwendung von Edelstahl aus dem eigenen Konzern als deutlich sichtbares Bestandteil der Architektur sicher gelungen“, so Greling. „Dabei erkennt man erst bei näherer Betrachtung, welch filigrane Lösung dieser ungewöhnliche Sonnenschutz, der beim ThyssenKrupp Quartier zum Einsatz kommt, darstellt.“

Unter der Überschrift „Absorption und Reflexion“ stehen die Fassadenelemente, die im Krefelder Werk der ThyssenKrupp Nirosta gefertigt wurden. Insgesamt 380.000 Edelstahl-Lamellen werden auf einer Fläche von 7.800 Quadratmetern die Außenhaut der neuen Hauptverwaltung als Sonnenschutz schmücken und den Lichteinfall steuern. Als Werkstoff wurde der Nirosta 4404 verwendet – ein Chrom-Nickel-Molybdän-Edelstahl mit hoher Korrosionsbeständigkeit, der sich besonders gut für den Innenstadtbereich eignet. Zudem wurde die Oberfläche auf der einen Seite geschliffen und auf der anderen Seite gestrahlt, so dass die optische Anmutung je nach Blickwinkel und Lichteinfall glänzend oder matt ist. Eine absolute Neuerung im Bereich der großindustriellen Oberflächenbearbeitung. Gert Weiß, Leiter Produktservice bei der ThyssenKrupp Nirosta: „Bei der Herstellung haben wir ganz eindeutig von unseren Erfahrungen in der Sonderoberflächen-Produktion profitiert. So führte direkt die erste Idee, der erste Walz- und Glühversuch zum Volltreffer.“
Insgesamt werden für das Quartier 140 Tonnen der 74 Millimeter breiten und zwei Millimeter dicken Werkstoff-Streifen von der ThyssenKrupp Nirosta ausgeliefert und bei der ThyssenKrupp Umformtechnik weiterbearbeitet. Die Firma „Frener & Reifer Metallbau“ in Südtirol plant, fertigt und montiert u. a. die elektrotechnisch angetriebenen Lamellen-Elemente. „Das System kann das, was sie eigentlich als Mensch per Hand normalerweise machen würden: Sie schützen sich zu jedem Zeitpunkt vor der direkten Sonneneinstrahlung“, erläutert Greling. Die besondere Herausforderung besteht darin, auf der einen Seite immer für ausreichende Raumhelligkeit zu sorgen und andererseits den Energiehaushalt des Bauwerks wirtschaftlich zu halten. „Dazu gehört bei einem total verglasten Gebäude wie dem ThyssenKrupp Quartier ein wirklich perfekter Sonnenschutz“, so der Geschäftsführer bei ThyssenKrupp Real Estate.

Für das Sonnenschutz-System werden zunächst 116 bis 166 Einzel-Lamellen zu einem Lamellen-Paket zusammengebaut. Zudem sorgen die Spezialisten von Frener & Reifer Metallbau dafür, dass die Lamellen in der Mittelachse beweglich bleiben und auf die entsprechenden Signale des elektrischen Antriebs exakt reagieren. „Grundsätzlich richtet sich der Sonnenschutz nach dem jahreszeitlichen Sonnenstand, der in die Steuerung einprogrammiert wird“, erläutert Michael J. Purzer, Leiter Vertriebsmarketing bei Frener & Reifer Metallbau. „Zusätzlich werden aber auch die aktuellen Daten einer Wetterstation einbezogen, die auf dem Dach der Hauptverwaltung steht. So ist gewährleistet, dass zum Beispiel an einem wolkigen Tag im Hochsommer das Lamellen-Paket geöffnet bleibt.“ Dabei sind die Lamellen so an der Außenfassade angebracht, dass von den Mitarbeitern in der neuen ThyssenKrupp Hauptverwaltung jederzeit ein Fenster geöffnet werden kann. Ein sehr komplexes Projekt, von dem die Brixener von ihrer großen Erfahrung in der Sonderkonstruktion von Edelstahl-Fassaden auf der einen und elektrotechnisch angetriebenen Sonnenschutzsystemen auf der anderen Seite profitieren.

„Mit diesem System werden wir - je nach Stellung der Lamellen - eine andere Außenansicht auf das ThyssenKrupp Quartier erzeugen. Wir werden sehr ruppige und sehr glatte Fassaden haben – und das an einem Gebäude“, erklärt Greling. „Das ist quasi wie bei einem Chamäleon.“

Ansprechpartner:
Erik Walner
ThyssenKrupp AG
Corporate Center Communications, Strategy & Technology
Telefon: +49 203 52 - 45130
Telefax: +49 203 52 - 45132
E-mail: erik.walner@thyssenkrupp.com
www.thyssenkrupp.com



zurück
 
 
Druckversion |   nach oben
Copyright © 2011 by ThyssenKrupp Nirosta | Impressum/Disclaimer Stand: 31.01.12